UMTS-Flatrate – wirklich eine Flatrate?
Überall mobil ins Internet – UMTS-Flatrates sind die neuen Eckpfeiler am Telekommunikationsmarkt und wurden mittlerweile von vielen Anbietern in ihren Bestand aufgenommen.
Doch wie gut sind diese wirklich und für wen lohnen sich die Angebote?
Es klingt malerisch – wer saß nicht schon mal im Zug und wünschte sich, dort seine Mails zu lesen, von dort seine Bankgeschäfte zu erledigen oder einfach nur seine Zeit durch Surfen im Internet zu vertreiben.
Dies alles bieten die neuen UMTS-Flatrates – und noch viel mehr!
Schnelle Geschwindigkeiten (standardisierte 7,2 Mbit/s) und weniger Downtimes dank fehlender Kabelübertragung gehören schon zum Alltag. Zudem bauen die großen Anbieter immer stärker ihr HSDPA-Netz (das für High Speed Download Packet Access steht) aus, das für immer höhere Ausnutzungsraten und Downloadgeschwindigkeiten sorgt.
Doch das gute Bild der UMTS-Flatrates wird etwas getrübt durch das bei allen großen Anbietern anzutreffende Fair Limit. Dieses (oft zwischen 5 und 20 Gigabyte liegende) Limit gibt eine maximale Trafficgrenze vor, bei dessen Überschreitung man automatisch bis zum Monatsende auf eine niedrigere Geschwindigkeit zurückgestuft wird. Zwar fallen bei einer Überschreitung keine Kosten an – doch kann man eine vorliegende Surfbeschreibung noch als Flatrate bezeichnen?
Zudem sollte man sich überlegen, ob man wirklich so viel Geld (zwischen 19,99€ und 49,99€ monatlich) für eine mobile Flat ausgeben möchte, wenn man doch eine stationäre Flatrate für deutlich geringere Preise bekommt.
Daher lohnt sich diese nur für Vielfahrer, Geschäftsmänner; also für Menschen, die den Großteil ihres Lebens in Hotels und Zügen zubringen.
Auch ist UMTS nicht überall in Deutschland verfügbar, auf die genaue Netzdichte der großen Anbieter werde ich in Kürze noch genauer eingehen.